Bertold Frick: Man darf sich nicht nur aufregen. Man muss auch etwas tun

Bertold Frick ist Jurist. Dem Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und Mediator liegt das Thema Gerechtigkeit aber nicht nur beruflich am Herzen.

Ich kann mich doch nicht nur aufregen über Dinge, die schief laufen. Das Gegenstück ist: etwas tun, um Dinge zum Besseren zu verändern. Soziale Verantwortung wahrnehmen, Teilhabe ermöglichen, Bildungsgerechtigkeit schaffen –, das ist ihm wichtig, dafür engagiert er sich.

An vielen Stellen, vor allem in Stiftungen. Da geht das besonders gut. Vor vielen Jahren schon hat er mit Freunden in Bremen die Deutsche Kindergeldstiftung gegründet. Sie fördert viele soziale Projekte in Schulen, Bildungsbrücken heißt eine der Initiativen, die der Literaturfan Frick besonders schätzt.

Er war auch schon für die Bürgerstiftung Bremen tätig, engagierte sich in der Friedensgemeinde und ist Verwaltungsratsvorsitzender des für das Diakonischen Werks. Und seit kurzem vertritt er die Tönjes-Vagt-Stiftung. Eine Bremer Bauernfamilie hat sie errichtet, nachdem ihr Sohn an einer unbekannten Viruserkrankung gestorben war. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung 1982 annähernd fünf Millionen Euro in die virologische Forschung investiert. Ein weiterer Satzungszweck ist die Demenzforschung. Auch da gibt es noch viel zu tun.

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