RiffReporter

Non-Profit-Journalismus

Die RiffReporter vertreten den Non-Profit-Journalismus und sind seit kurzem Fördermitglied des Stiftungshauses. Sie stehen für Qualitätsjournalismus – unabhängig, hintergründig, werbefrei, gemeinwohl-orientiert, innovativ, gut recherchiert. Die Genossenschaft mit Sitz in Bremen ist vielfach preisgekrönt (Grimme Online Award, Wissenschaftsjournalisten des Jahres, Umweltmedienpreis).

Onlineportal mit Reportagen

Mitgründerin und Vorstand ist Tanja Krämer, zweiter Vorstand ist Stefan Johannesberg. Sie und die rund 100 Genossenschaftsmitglieder produzieren keine Zeitung bzw. keinen News-Kanal im üblichen Sinne. Die freien Journalistinnen und Journalisten befüllen ein Online-Portal mit Reportagen aus den Bereichen Umwelt, Wissenschaft, Technologie, Gesellschaft, Internationales. Die Inhalte wechseln täglich, die Themen sind vielschichtig. 2023 hatten sie knapp drei Millionen Besuche auf der Website. Die Finanzierung läuft über Abos, Ausschreibungen, Förderungen, Lizenzen, Stiftungen.

Verheißung und Mahnung

Der Name der Bremer hat natürlich etwas mit Riffen zu tun. Riffe sind vielfältig, lebendig, bunt, kooperativ – und gleichzeitig wichtiger Schutz vor Fluten und Stürmen, sagt Krämer. Ja, sie sind auch bedroht. So wie die freie Presse in vielen Regionen der Welt. Daher ist der Name RiffReporter uns Verheißung und Mahnung in einem – und viel mehr kann ein Name ja nicht bieten, finden wir.

Die Partnerschaft mit dem Stiftungshaus hilft den RiffReportern, noch sichtbarer zu werden und die Plattform für Qualitätsjournalismus zu vergrößern. Beide verbindet das gemeinnützige Anliegen und der Wunsch, gemeinsam Gutes und Sinnstiftendes zu tun.

Im Gespräch: Tanja Krämer

Wer seid Ihr?

Die RiffReporter sind eine Gruppe engagierter, leidenschaftlicher Journalistinnen und Journalisten. Gemeinsam wollen wir eine positive Veränderung in der Welt bewirken – indem wir das machen, was wir am besten können: Menschen mit hochwertigen Berichten und Analysen zu den relevanten Themen unserer Zeit zu informieren.

Wo kommt Ihr her?

Wir haben die RiffReporter eG 2017 gegründet. Der Genossenschaftsansatz war uns wichtig, weil wir die RiffReporter als gemeinsames Projekt aller beteiligten Autorinnen und Autoren verstehen. Wir glauben, dass man nachhaltige Veränderungen nur gemeinsam schaffen kann und versuchen dies durch gegenseitiges Lernen und gemeinsames Wirtschaften zu leben.

Was habt Ihr vor?

In dieser von Krisen und Umbrüchen geprägten Zeit [nbsp]ist es besonders wichtig, die Menschen unabhängig und sachkundig zu informieren. Sie müssen sich ein Bild machen können von den Herausforderungen. Wir dürfen das Feld nicht denen überlassen, die mit viel Geld bestimmte Erzählungen kommunizieren, um so Meinungen zu beeinflussen. Unser Beitrag ist RiffReporter.de, wo wir fundiert und nachhaltig zu Themen aus Umwelt, Gesundheit, Wissenschaft und Internationalem berichten – und wie all dies für eine lebenswerte Zukunft miteinander zusammenhängt.

Was braucht Ihr?

Es ist toll, dass uns jemand diese Frage einmal so konkret stellt. Wir wären nicht da, wo wir jetzt sind, wenn wir nicht die Hilfe großartiger Menschen gehabt hätten, die uns begleiten. Noch sind wir wirtschaftlich nicht so weit, wie wir es gerne wären und sein müssen. Daher brauchen wir auch weiterhin für zwei, drei Jahre Menschen, die uns in unserem Anliegen unterstützen – als investierende Mitglieder der Genossenschaft mit finanziellen Einlagen. Zudem brauchen wir mehr Sichtbarkeit. Als kleines, feines Unternehmen mit geringem Marketing-Budget ist es für uns nicht leicht, als relevante Stimme im Internet hörbar und mit unserer Arbeit sichtbar zu werden. Daran wollen wir in den kommenden Monaten intensiv arbeiten.

Zum Weiterlesen Porträt der RiffReporter von Jann Raveling im WFB-Magazin

Fotos: WfB/Jan Rathke, privat

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