Stiftung hilft bei Kleinod-Restaurierung

(v.l.): Dr. Wolfram Seibert (Deutschen Stiftung Denkmalschutz), Finanzsenator Björn Fecker, Ralf Heitkamp (Gerd Schmidt Stiftung), Dr. Susann Cordes (Immobilien Bremen), Niklas Czeskleba (Gerd Schmidt Stifung). Foto: Finanzressort

Stiftungen retten Brunnenensemble

Nicht nur der Dienststellen-Sitz des Senators für Finanzen ist denkmalgschützt – als ehemaliges Kontorhaus des Nordwolle-Konzerns aus den späten 1920er Jahren. Auch im Innenhof gibt es ein architektonisches Kleinod, den Uhrenturm mit Springbrunnen. Sturmschäden und witterungsbedingte Einflüsse haben einige Terrakotta-Elementen des Brunnens stark beschädigt. Das hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Bremer Gerd Schmidt Stiftung auf den Plan gerufen.

Dank der Unterstützung durch die Stiftung Denkmalschutz kann Immobilien Bremen nun die Restaurierung des Uhrenturm-Brunnens starten, der wie das denkmalgeschützte Gebäude vom Expressionismus und Art Deco beeinflusst ist. Die Restaurierung wird vermutlich 200.000 Euro kosten. 50.000 kommen nun von der Stiftung Denkmalschutz über eine Zuwendung der Bremer Gerd Schmidt Stiftung. Neben der Erneuerung der zerstörten Figuren und beschädigten Terrakotta-Platten soll auch die Brunnenfunktion wiederhergestellt werden.

Für Finanzsenator Björn Fecker ist der Uhrenturm-Brunnen ein architektonisches Kleinod. Das Geld sei in Bremen bekanntlich knapp, umso dankbarer sei er den beiden Stiftungen. »Fast 100 Jahre Stadtgeschichte und Wettereinflüsse haben am Brunnenensembles im Innenhof des Haus des Reichs ihre Spuren hinterlassen«, sagt Dr. Susann Cordes, Geschäftsführerin von Immobilien Bremen. »Dank der Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Gerd Schmidt Stiftung erhält dieses besondere Zeugnis unserer Baukultur nun eine neue Zukunft. Wir freuen uns sehr, dass die Sanierung jetzt beginnen kann und damit ein wichtiges Stück Stadtgeschichte bewahrt bleibt.«

 

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