Ehrenbürgerschaft für Karin Hollweg

Foto: Christina Kuhaupt

Herausragenden mäzenatischen Engagement

Karin Hollweg ist jetzt Ehrenbürgerin der Freien Hansestadt Bremen. Sie habe »mit ihrem herausragenden mäzenatischen Engagement unsere Stadt auf außergewöhnliche Weise bereichert«, sagt der Senator für Kultur, Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte. Ohne sie wäre »unsere Kulturlandschaft, wäre Bremen ein großes Stück ärmer. Umso mehr freue ich mich über die Würdigung einer Frau, die sich um ihre Heimatstadt mehr als verdient gemacht hat. Im vergangenen Jahr hat Karin Heuweg den erstmals vergebenen Bremer Stiftungspreis für Ihr stifterisches Lebenswerk erhalten.


Bremens höchste Auszeichnung

Karin Hollweg, Jahrgang 1947, gründete 1996 gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem 2024 verstorbenen Uwe Hollweg, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung. Es war Karin Hollweg – selbst Künstlerin - die den Stiftungszweck festlegte: die Förderung von Kunst, Kultur und Denkmalpflege. Ganz bewusst hat sie auch den Fokus auf die Förderung kultureller Vielfalt gelegt.

In den nun 30 Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung unzählige Einrichtungen, Projekte und Aktivitäten in Bremen und bundesweit unterstützt. »Es gibt kaum eine bremische Kultureinrichtung, die bei einem Projekt oder einer Baumaßnahme nicht in den Genuss der Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung gekommen ist. Dabei hat sich Karin Hollweg bei der Auswahl stets an der künstlerischen Qualität orientiert«, so Bovenschulte.

Die Sanierung und Erweiterung der Kunsthalle ist untrennbar mit dem Namen Hollweg verbunden, ebenso die Förderung vieler weiterer Einrichtungen: Das Übersee-Museum, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Blaumeier, die Bremer Philharmoniker, das Focke-Museum, das Musikfest Bremen und viele andere sind über die Jahre hinweg von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung unterstützt worden. Ein besonderes Anliegen war der künftigen Ehrenbürgerin auch stets die Unterstützung für die Bildhauerwerkstatt in der Justizvollzugsanstalt Bremen.

»Was mich besonders beeindruckt, ist Karin Hollwegs Engagement für den künstlerischen Nachwuchs mit dem nach ihr benannten Förderpreis für Meisterschülerinnen und -schüler der Hochschule für Künste, handelt es sich doch um einen der höchstdotieren Preise dieser Art in Deutschland«, so Bovenschulte . »Karin Hollweg ging es dabei stets um zwei Dinge: die Förderung der Kunst – und darum, dem Gemeinwesen etwas zurückzugeben. Leise, unaufgeregt, mit klarem Blick auf die Kunst und großem Herzen für die Kultur hat sich Karin Hollweg um ihre Heimatstadt mehr als verdient gemacht, denn über die Jahrzehnte ist sicherlich ein dreistelliger Millionenbetrag dank Karin Hollweg in unsere Kulturlandschaft geflossen. Bremisch gedacht, mäzenatisch gehandelt, also im besten Sinne hanseatisch – so könnte man es auf eine Formel bringen.«

(Quelle: Senatspressemitteilung, 24. März 2026)

Rückblick auf die Verleihung des Bremer Stiftungspreises 2025

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